Liebe Freunde der unbeschwert-experimentierfreudigen Unterhaltung!
In einer Zeit, in der Formate wie z.B. DSDS in (oft sehr untalentierten) Menschen gerne große (oft sehr unrealistische) Wünsche & Hoffnungen schüren, um diese dann vorzuführen und zu verlachen, sind Orte wie unsere Offene Bühne in der Kaufbar wertvolle Freiräume. Klein, einladend und mit einem Publikum, das sich gerne für fast alles begeistern lässt, mit leuchtenden Augen auch in abgedrehte Performances und wilden Quatsch einsteigt, besonders laut und herzlich für die klatscht, die sich schüchtern vielleicht sogar das erste mal mit zitternden Händen auf die Bretter wagen. Das haben viele von uns am eigenen Leib erlebt. Und das ist großartig, wertvoll und soll auf jeden Fall so bleiben.
Aus gegebenem Anlass, möchte ich heute dennoch zu einer Diskussion anregen, die gerade für eine kleine persönliche Bühne von großer Wichtigkeit ist:
WIE OFFEN IST OFFEN? (WO) HAT DER FREIRAUM SEINE GRENZEN? UND WIE ZIEHT MAN DIE?
…wenn man sie zu eng setzt, geht womöglich der Zauber der ganzen Sache verloren, der Charme des Einfach-Mal-Probieren-Dürfens.
…wenn man sie zu weit zieht, entsteht womöglich eine Plattform für Garstigkeiten, derer absolut platter Sexismus nur eine ist.
Brauchen wir womöglich ein “Leitbild”, das den Freiraum einschränkt, damit er weiterhin frei sein kann?
Herzliche Aufforderung, an der Diskussion teilzunehmen!!!
Beste Grüße,
melvin
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